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13.05.2026 - 17:27 Uhr 

Pentagon veröffentlicht neue UFO-Akten – Hinweise auf Außerirdische bleiben aus

Washington D.C. – Die US-Regierung hat erstmals eine größere Sammlung bislang geheimer Akten zu sogenannten UFOs beziehungsweise „UAPs“ veröffentlicht. Unter dem Begriff „Unidentified Anomalous Phenomena“ fasst das Pentagon ungewöhnliche Sichtungen am Himmel zusammen, die bislang nicht eindeutig erklärt werden konnten. Die Veröffentlichung sorgt weltweit für Diskussionen – belastbare Hinweise auf außerirdisches Leben liefern die Dokumente jedoch nicht.

Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums wurden rund 160 Dokumente, Fotos und Videos freigegeben. Die Unterlagen stammen unter anderem vom Pentagon, der NASA, dem FBI sowie von Geheimdiensten und reichen teilweise bis in die 1940er-Jahre zurück. Veröffentlicht wurden sie über eine neue Regierungsplattform mit dem Namen „PURSUE“ („Presidential Unsealing and Reporting System for UAP Encounters“).

Militärvideos und Apollo-Protokolle

Zu den auffälligsten Dokumenten zählen Berichte von Militärpiloten, Radaraufzeichnungen und Aufnahmen unbekannter Lichtobjekte. Besonders stark diskutiert werden derzeit Mitschnitte aus den Apollo-Missionen. In einem Protokoll der Apollo-17-Mission beschreiben Astronauten helle Fragmente oder Lichtpunkte nahe ihres Raumschiffs. Experten vermuten dahinter allerdings eher reflektierende Eis- oder Materialpartikel.

Auch mehrere aktuelle Militärsichtungen aus dem Nahen Osten und dem Indopazifik sind Teil der Veröffentlichung. Einige Videos zeigen leuchtende kugelförmige Objekte, deren Bewegungen bislang nicht eindeutig erklärt werden konnten. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass viele Aufnahmen unscharf seien oder wichtige Kontextinformationen fehlten.

Pentagon: Keine Beweise für außerirdisches Leben

Das US-Verteidigungsministerium betont ausdrücklich, dass die freigegebenen Daten keinen Nachweis für außerirdische Technologie oder Leben liefern. Zahlreiche Sichtungen seien zwar weiterhin ungeklärt, dies bedeute jedoch nicht automatisch einen extraterrestrischen Ursprung. Als mögliche Erklärungen gelten unter anderem Drohnen, atmosphärische Effekte, technische Störungen oder geheime Militärtechnik.

Auch Wissenschaftler äußern sich zurückhaltend. Mehrere Astronomen und ehemalige Pentagon-Analysten erklärten nach Sichtung der Akten, dass die Unterlagen zwar interessant seien, jedoch keine überzeugenden Hinweise auf Außerirdische enthielten. Viele der Dokumente seien zudem bereits in ähnlicher Form früher veröffentlicht worden.

Großes öffentliches Interesse

Trotz der skeptischen Einschätzungen ist das öffentliche Interesse enorm. Laut Medienberichten verzeichnete die neue Regierungswebsite innerhalb weniger Stunden hunderte Millionen Zugriffe. In sozialen Netzwerken wird vor allem über einzelne Fotos, Lichtphänomene und sogenannte „Orbs“ diskutiert.

US-Präsident Donald Trump hatte bereits im Februar angekündigt, bislang geheime UFO-Unterlagen veröffentlichen zu wollen. Weitere Dokumente sollen nach Angaben der Regierung in den kommenden Wochen folgen.

Wissenschaft fordert nüchterne Analyse

Forscher betonen inzwischen, dass ungewöhnliche Himmelsphänomene wissenschaftlich untersucht werden sollten – unabhängig davon, ob sich letztlich natürliche oder technische Ursachen finden lassen. Mehrere Forschungsprojekte beschäftigen sich inzwischen gezielt mit der systematischen Beobachtung sogenannter UAPs.

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